Lebhaft im toten Winkel

Premiere für die Göppinger Walther-Hensel-Schule und die Spedition Wackler: Zum ersten Mal arbeiteten das traditionelle Familien­unternehmen und die Grund- und Werkrealschule in Sachen Verkehrs­sicherheit zusammen. Bei der „Toter Winkel Aktion“ lernten die Schüler von zwei vierten Klassen ganz praktisch, was es bedeutet, im Toten Winkel eines LKW zu verschwinden.

Dazu stellte Wackler neben einem ausgewachsenen LKW auch seinen routinierten LKW-Fahrlehrer Manfred Hanitsch, einen Berufskraftfahrer-Azubi sowie zwei Praktikanten den Schülern zur Seite. Mit Absperrbändern wurde die große Zone markiert, in der die Schüler beispielsweise auf dem Fahrrad für den LKW-Fahrer unsichtbar sind. Bei einem Besuch in der Fahrerkabine konnten sich die Schüler selbst ein Bild davon machen und waren mehr als überrascht, als eine gesamte, sehr lebhafte Schulklasse trotz Außenspiegel nicht zu sehen war.

„Ein Problem ist der Tote Winkel vor allem bei LKW, die wegen ihrer Größe und Bauweise nur einen eingeschränkten direkten Sichtradius bieten“, erklärt Manfred Hanitsch. „Besonders heikel ist es, wenn Lastwagen nach rechts abbiegen. Befnden sich dann rechts neben dem LKW beispielsweise Radfahrer, die geradeaus fahren wollen, ist größte Vorsicht geboten.“

In der Vergangenheit hatte Wackler schon mehrfach mit verschiedenen Jugendgruppen die „Aktion Toter Winkel“ durchgeführt. „Ich freue mich, dass wir uns nun auch mit der Walther-Hensel-Schule zusammengetan haben, um die Sicherheit der Schüler zu verbessern“, fasst Gabriele Schwarz, Prokuristin der SchwarzGruppe zusammen. „Wir haben zudem schon über eine mögliche Bildungspartnerschaft gesprochen, mit der wir den Austausch zwischen Unternehmen und Schule weiter vorantreiben können.“

20.01.2017