Blick über den Tellerrand

Göppingen, 18. Januar 2019 – Vier Monate war unsere Auszubildende Jenny Engraf in Barcelona, um zu erfahren, wie unsere spanische Partnerspedition Salvat Logistica tickt. Im Dezember ist die angehende Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung zurückgekommen – „mit zwei weinenden Augen", wie sie sagt, denn die Arbeit und das Leben in der pulsierenden Großstadt waren genau ihr Ding.

Die ersten zwei Monate besuchte Jenny Engraf die deutsche Berufsschule FEDA, von der sie nur Gutes berichten kann: „Der Stoff wurde interessant vermittelt und ich habe viel mitgenommen. Toll war auch, dass die Lehrer uns mal zum Kaffee oder Essen eingeladen haben. Das gibt's bei uns in Deutschland so nicht."

Danach war für Jenny Alltag in der Spedition angesagt. Wie in der Schule wurde sie auch hier gleich herzlich aufgenommen wurde. „Es war spannend, die Unterschiede kennenzulernen, zum Beispiel war es in den Großraumbüros dort wesentlich lauter, aber auch viel familiärer als bei uns", berichtet sie. Für Jenny Engraf als Praktikantin fing der Tag in der Spedition um 8 Uhr an und endete um 17 Uhr. Übliche Arbeitszeiten sind von 9 bis 19 Uhr. „Das ist normal für die spanischen Mitarbeiter ebenso ein Arbeitsweg von rund einer Stunde", so die junge Frau. Dass in der Spedition ein Auftrag von Anfang bis Ende von nur einer Person bearbeitet wird, bewertet Jenny Engraf als positiv. Denn so können Kundenanliegen sofort und ohne Rückfragen bearbeitet werden.

Neue Erfahrungen, Vertiefung der Sprachkenntnisse, Selbstentwicklung, mehr Selbstständigkeit: Jenny Engraf hat die Zeit in Barcelona durchweg genossen. Durch den Abstand hat sie aber auch zu schätzen gelernt, was bei Wackler gut läuft, wie beispielsweise das moderne Speditionsprogramm. Und sie weiß nun ganz sicher, dass sie gern systematisch arbeitet.