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Ganz aktuell: der neue Nachhaltigkeitsbericht der Schwarz-Gruppe

Mehrere CSR-Reports 2020 übereinander

Geht es Ihnen auch so, dass Sie im turbulenten Alltag gar nicht mitbekommen, wie viel Sie auf die Beine stellen? Uns ging es so, als wir die Themen für den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht zusammengestellt haben, den Sie jetzt downloaden können. Sie werden sehen, dass sich in den Bereichen Umwelt, Soziales und Wirtschaft in den letzten beiden Jahren eine Menge getan hat.

So summt’s mittlerweile bei uns auf dem grünen Hügel des Firmengeländes, denn wir haben Bienenvölker angesiedelt, um dem Bienensterben entgegenzuwirken. Außerdem wurde das Holzheimer Freibad nach Friederike Wackler benannt. Die ETG hat gemeinsam mit der Bioreformer GmbH ein innovatives Verfahren entwickelt, mit dem Kommunen sämtliche Klärschlamm-Probleme in den Griff bekommen können. Ein absolutes Novum!

Eine gute Nachricht ist auch, dass wir nun endlich Ende 2020 unser Gefahrgutlager in Wilsdruff in Betrieb nehmen konnten. Das war ein langer, zum Teil holpriger Weg. Den haben unsere Auszubildenden aus Syrien, Togo, Afghanistan und dem Iran auch hinter sich. Wir unterstützen sie nach Kräften, damit sie bei uns Fuß fassen. Dazu gehört, dass wir einen Deutschkurs organisieren, damit die Kommunikation funktioniert – das A und O bei der Zusammenarbeit.

Mehr verraten wir nicht und wünschen Ihnen nun viel Lesevergnügen.

Hier geht’s zum Download des Nachhaltigkeitsberichts!


10.08.2021

WacklerPlus – Die Full-Service-Lösung für Ihr Online-Geschäft

Wackler Plus B2B und B2C Shop-Lösungen

Die E-Commerce Branche wächst seit vielen Jahren und erlebt aktuell durch Corona einen neuen Boom.

Für viele ist „Online-Shopping“ nicht mehr aus dem Alltag weg zu denken. Immer mehr Branchen und Produkte, deren Abwicklung über Online-Shops für uns zunächst unvorstellbar war, finden Ihren Weg über das Internet zu uns nach Hause.

Möchten auch Sie vom E-Commerce profitieren und Ihren Kunden die Möglichkeit bieten einfach, schnell und vor Allem rund um die Uhr via Web-Shop zu bestellen? Wir bieten Ihnen die Lösung mit WacklerPlus.

Mit WacklerPlus erhalten Sie das Komplettpaket für Ihren Start ins Online-Geschäft.

Wir beraten und unterstützen Sie von der Auswahl eines geeigneten Shop-Systems über die Installation und Konfiguration eines Webshops.
Haben Sie es geschafft und Ihr Webshop geht live, stehen wir Ihnen als zuverlässiger Partner von der Lagerhaltung über die Bestellabwicklung bis hin zum Retouren-Management zur Seite.

Mit jahrelanger Erfahrung erfüllen wir die logistischen Wünsche unserer Webshop-Kunden. Nähere Information finden Sie unter: www.wackler.de/wackler-plus/

Sie haben Interesse? Kommen Sie gerne auf unsere Logistikberatung zu!

Helen CordierDaniel Rummel
LogistikberatungLogistikberatung
07161 / 9164 31807161 / 9164 321
helen.cordier@wackler.dedaniel.rummel@wackler.de

23.08.2021

Extrablatt – 175 Jahre Wackler

Sind Sie neugierig was Wackler zu erzählen hat? Dann haben wir hier genau das richtige für Sie!

In unserer Jubiläumsausgabe – dem Extrablatt – blicken wir aus unterschiedlichen Perspektiven auf Wackler. Erfahren Sie mehr über das Arbeiten bei Wackler und erhalten ebenso einen historischen Rückblick auf die die Firmentradition als auch einen aktuellen Blick auf unser Unternehmen.

Wie bereits angekündigt feiern wir unser 175-jähriges Firmenjubiläum coronabedingt auf andere Art, als ursprünglich geplant. Über das Jahr verteilt überraschen wir Sie nun nämlich auf unterschiedlichen Wegen:

  • Online Veranstaltungen im Friederike-Wackler-Museum: Anschließend in unserem Youtube für Sie bereitgestellt.
  • Social-Media-Kampagne: Auf Instagram und Facebook bekommen Sie Einblicke in die Firmengeschichte und Mitarbeiterjubilare.

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf den Instagram und Facebook Kanäle der Schwarz-Gruppe.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und schöne Osterfeiertage!

CargoLine rollt ETA flächendeckend aus

Frankfurt am Main, 30. März 2021 – CargoLine erweitert ihre Kundenservices um ETA (Estimated Time of Arrival). Damit ist die Stückgutkooperation in der Lage, die voraussichtliche Zustellung einer Sendung auf ein zweistündiges Zeitfenster einzugrenzen. Der neue Service umfasst ebenfalls, dass sich ein Empfänger im Kundenportal der CargoLine die Position seiner Sendung während der Tour auf einer Karte anzeigen lassen kann. Dort sieht er auch, wie viele Stopps das Zustellfahrzeug noch von seiner Adresse entfernt ist.

Präzise Vorhersage durch umfangreiche Datenbasis

Als Basis für ETA stellt das IT-System der Stückgutkooperation kontinuierlich Daten bereit wie die Verweildauer am jeweils letzten Stopp oder Änderungen des Tourenverlaufs. Diese kombiniert eine Software mit Statistiken vergangener Anlieferungen sowie parametrisierbaren Fahrzeugprofilen wie der durchschnittlichen Fahrzeuggeschwindigkeit. Das Ergebnis sind sehr präzise Näherungsberechnungen zur Ankunftszeit während der gesamten letzten Meile.
Verzögert sich die Zustellung aufgrund der Verkehrslage oder anderer Hindernisse, wird die Vorhersage automatisch angepasst und kommuniziert.
„Viele Empfänger profitieren von der Ankunftszeitprognose, seien es Handwerker auf Baustellen, die damit den Arbeitstag präziser strukturieren können oder Unternehmen, die Prozessplanungssicherheit gewinnen. Besonders praktisch ist dieser Service für Endkunden, die die Entgegennahme ihrer Bestellung besser mit ihrer Arbeit vereinbaren können “, erklärt Sebastian Grollius, IT-Leiter der Stückgutkooperation.

Zukunfts- und bedarfsorientierte IT-Strategie

„Als Teil unserer Digitalstrategie haben wir 2018 eine agile IT-Architektur namens Octobus eingeführt. Über diese zentrale Datendrehscheibe verknüpfen wir zum einen unsere Partnerunternehmen. Zum andern ermöglicht sie uns, Weiterentwicklungen mit dem jeweils besten Anbieter flexibel und schnell umzusetzen. Mittlerweile steuert Octobus mehr als 20 aufgabenbezogene Microservices wie die ETA-Berechnung, die Kunden und Partnern einen deutlichen Mehrwert bieten“, zieht CargoLine-Geschäftsführer Jörn Peter Struck ein zufriedenes Fazit.

Azubi-Speed-Dating

Auszubildende von Wackler 2020

Ihr habt Lust eine neue Erfahrung zu sammeln und seid noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für 2021? Dann haben wir hier genau das richtige für euch!

Die IHK veranstaltet ein online Azubi-Speed-Dating und Wackler ist hier natürlich mit am Start. Nehmt jetzt daran teil und lernt uns als Unternehmen, sowie die Berufsbilder Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) und Berufskraftfahrer (m/w/d) dabei noch besser kennen!

Weitere Informationen finden sich unter IHK Stuttgart.

Zu allen Stellenangeboten geht es hier oder alternativ direkt zu unseren Stellen als Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) und Berufskraftfahrer (m/w/d).

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer!

 

Eilmeldung – Witterungsbedingte Einschränkungen

Winterlandschaft

Sicherlich haben Sie aus der Presse und dem Internet entnommen, dass es aktuell und bis auf weiteres witterungsbedingt zu sehr starken Einschränkungen im Verkehrsbereich in weiten Teilen Deutschlands, aber auch vereinzelt in anderen europäischen Ländern kommt. Durch sehr starken Schneefall, Schneeverwehungen und vereiste Straßen ist in vielen Regionen der Verkehr teilweise komplett zum Erliegen gekommen. Dadurch sind in diesen Regionen weder Abholungen noch Zustellungen möglich. Auch der Fernverkehr ist davon betroffen. Derzeit kann nicht abgeschätzt werden, welche Fernverkehrsabfahrten heute überhaupt möglich sind.

Wir bedanken uns für  Ihr Verständnis, dass es in der Folge zu verlängerten Laufzeiten in und um die betroffenen Regionen kommen kann. Im Moment ist es nicht möglich in die betroffenen Regionen Express- oder Fixtermine zu buchen oder zu beauftragen – diese können derzeit nicht  eingehalten werden.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

 

CargoLine begegnet dem Wandel der Branche mit neuen Köpfen

Frankfurt am Main, 25. Januar 2021 — Zum 1. Januar 2021 hat die Stückgutkooperation CargoLine ihren Beirat um Torsten Huberti erweitert. Huberti, der beim CargoLine-Gesellschafterunternehmen Schmidt-Gevelsberg (Schwelm) als Geschäftsführer für den operativen Bereich verantwortlich zeichnet, soll die Optimierung und Digitalisierung der Produktionsprozesse noch stärker vorantreiben.

„Aufgrund von Marktveränderungen durch Online-Plattformen und das Wachstum im Bereich E-Commerce, befeuert durch die Corona-Pandemie, befindet sich unsere Branche derzeit in einem beschleunigten Wandel. Diese Dynamik macht es notwendig, unsere Mittelstandskooperation beständig zu transformieren. Eines meiner vorrangigen Ziele als Beiratsmitglied ist es daher, diesen Prozess mit zu gestalten und voranzutreiben“, erläutert Huberti seine Motivation, im Beirat des Stückgutnetzwerks mitzuwirken.

Neben Torsten Huberti gehören dem Gremium die Gesellschaftervertreter Ralf Amm (Amm Spedition, Nürnberg), Andreas Hartmann (Hartmann International, Paderborn), Heiner Koch (Koch International, Osnabrück), Bernd Schäflein (Schäflein Spedition, Röthlein) und Stefan Seils (Bursped, Hamburg) an, der Franchisenehmerbeauftragte Uwe Hofmann (Hofmann Internationale Spedition, Biebesheim am Rhein) sowie der Branchenexperte Ewald Kaiser als externer Berater.

Wechsel an der Spitze des Arbeitskreises Innovation

Die Leitung des Arbeitskreises Innovation hat seit 1. Januar Thomas Bauer inne. Der Geschäftsführer des CargoLine-Gesellschafters Honold International in Neu-Ulm löst Bernd Schäflein ab. Letzterer wird sich in seiner Funktion als Beiratsmitglied verstärkt der Betreuung und Weiterentwicklung der Start-ups der Kooperation widmen, zu denen unter anderem die Onlinespedition Cargoboard gehört.

„Ich freue mich, dass ich nach nicht einmal einem Jahr als Gesellschafter in der CargoLine bereits das Vertrauen erhalten habe, den AK Innovation zu leiten. Diese Bereichsleitung möchte ich mit frischen Ideen vor allem aus dem operativen Geschäft heraus mit allen anderen Bereichen gemeinsam ausbauen und so auf den erfolgreich gelegten Grundstein von Bernd Schäflein aufsetzen“, erklärt Bauer.

Der Arbeitskreis Innovation ist einer von zehn Arbeitskreisen der CargoLine. Seine Aufgabe ist, neue Geschäftsfelder für die Kooperation zu entwickeln wie 2019 Cargoboard und das Seefrachtprodukt SeaLine.

Fotonachweis Torsten Huberti: Patrick Kirschhofer für Schmidt-Gevelsberg GmbH

Fotonachweis Thomas Bauer: Ulli Schlieper für Honold Logistik Gruppe

CargoLine verzeichnet weiteres Wachstum

Frankfurt am Main, 8. April 2020 – Mit 12,8 Mio. Ausgangssendungen (plus 2,6 Prozent) und einem Umsatz von 1,46 Mrd. Euro (plus 2,8 Prozent) konnte die Stückgutkooperation CargoLine auch im Geschäftsjahr 2019 auf hohem Niveau weiterwachsen. Die nationalen Verkehre legten um 2,5 Prozent auf 9,75 Millionen Sendungen zu, die internationalen um 2,7 Prozent auf 3,05 Millionen. Am nationalen Volumen hatte B2C einen Anteil von 6 Prozent. Der positiven Geschäftsentwicklung entsprechend erhöhten die Verbundpartner die Anzahl ihrer Direktverkehre auf 1.675.

„Es zahlt sich weiterhin aus, dass wir frühzeitig wichtige Weichen gestellt haben, um permanente Herausforderungen wie starke Sendungsschwankungen, Laderaumknappheit und Fahrermangel zu bewältigen“, urteilt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung. So hilft ein Tool zur Regelung von Überhängen, Sendungsspitzen bei den zustellenden CargoLinern zu glätten. Bei Kapazitätsengpässen können die Partner auf Fahrzeuge und Mitarbeiter aus dem Taskforce-Konzept zurückgreifen. Ergänzend wurden Lkw inklusive Fahrer vertraglich fest an die Kooperation gebunden.

Netzverdichtung und mehr Engagement

Das weiter gestiegene Sendungsvolumen zog eine Neuordnung der Gebietsaufteilung nach sich: Seit Anfang 2019 verstärken die Transport- und Logistikdienstleister Schmelz in Kassel und Rüdinger in Krautheim das Netzwerk. Die Anzahl der nationalen Partner stieg damit auf 50. Zudem hat das Unternehmen Rhenus, das mit den drei Standorten Duisburg, Mönchengladbach und Unna in der Kooperation vertreten ist, zum 1. Januar 2019 seinen Status von Franchisenehmer zu Gesellschafter geändert. „Die Gebietsarrondierung ermöglicht es uns, noch effizienter zu produzieren. Darüber hinaus freuen wir uns, dass wir wieder zwei sehr gut aufgestellte Mittelständler für unseren Verbund gewinnen konnten. Die größere Verantwortung, die Rhenus nun als Gesellschafter übernimmt, stärkt unsere Gemeinschaft zusätzlich“, so Struck.

Eigene Onlinespedition und neues Kundenportal gelauncht

Das vergangene Jahr sah zudem zwei Meilensteine im Bereich der Digitalisierung. Zum einen ging das neue Kundenportal online. Neben der netzwerkweiten Sendungsverfolgung „Cepra“ bietet es unter anderem die Möglichkeit zur Dokumentenverwaltung, Berechnung des Frachtpreises und Abwicklung der kompletten Kommunikation zwischen Kunde und CargoLine-Partner auf einer einzigen Plattform.

Zum andern launchte CargoLine am 24. April 2019 ihre Onlinespedition Cargoboard. Diese richtet sich in erster Linie an kleinere gewerbliche Versender und aufstrebende Onlinehändler. „Über Cargoboard erschließen wir uns eine neue Klientel, die den Versand oder die Beschaffung ihrer Waren am liebsten mit wenigen Mausklicks online macht. Die Durchführung des Transports erfolgt anschließend ausschließlich durch das CargoLine-Netzwerk“, erklärt Struck.

Sehr guter Start ins neue Jahr

Zum 1. Januar 2020 erhöhten mit Hugger (Aldingen) und Honold (Neu-Ulm) zwei weitere langjährige Franchisenehmer ihr Engagement und wechselten in die Reihe der Gesellschafter. Deren Anzahl erhöht sich damit auf 16. Als neuer Partner für den Raum Magdeburg konnte zudem die Spedition Ritter gewonnen werden.

Trotz der sich anbahnenden Corona-Pandemie lagen die Sendungsmengen im ersten Quartal 2020 sogar über denen des Vorjahresquartals. Ab April rechnet das Netzwerk jedoch mit deutlichen Rückgängen: „In den ersten drei Monaten konnten wir von der guten Auftragslage unserer Kunden profitieren, im März zudem dank des guten Wetters von zahlreichen Bestellungen im DIY-Segment. Darüber hinaus hatten wir aufgrund der Pandemie ein erhöhtes Transportaufkommen an Hygieneartikeln, Lebensmitteln und hochprozentigem Alkohol. Um bei der Bekämpfung des Coronavirus unterstützen zu können, haben wir sogar viele unserer Regularien außer Kraft gesetzt, da beispielsweise der Transport von hochprozentigem Alkohol über Hub eigentlich verboten ist“, erläutert Struck.

Strategien gegen Corona

Für den Fall eines pandemiebedingten deutlichen Sendungsrückgangs hat die Kooperation diverse Szenarien erarbeitet. „Noch sind die Mengen ausreichend. Wir erwarten jedoch nach den kurzen Osterwochen einen drastischen Rückgang“, so Struck. „Als Antwort darauf haben wir verschiedene Konzepte erarbeitet, um das Netzwerk je nach Umfang der Rückgänge angemessen anzupassen. In der ersten Stufe werden wir versuchen, die freigewordenen Kapazitäten mit Teil- oder Komplettladungen aufzufüllen. Damit bleiben die Linien erhalten. Danach werden wir einen Mix aus HUB- und Gate-Verkehren installieren, um durch Bündelung der geringeren Mengen in den Regionen weiterhin direkt zu fahren. Am Ende gibt es Eskalationsstufen in Abhängigkeit von den weiteren Mengenrückgängen. Damit wollen wir die Ent- beziehungsweise Versorgung unserer Kunden auf alle Fälle sicherstellen, während wir gleichzeitig die Produktionskosten im Blick behalten.“

Blick nach vorn

Darüber hinaus beschäftigt sich CargoLine bereits mit der Zeit nach der Pandemie. Zum einen gilt es, naheliegende Fragen zu klären, beispielsweise wie die Lockerung der Schutzmaßnahmen aussehen kann und was dies für Kunden und Empfänger bedeutet, ob die Transportbranche mit Auflagen rechnen muss und wie die Kooperation ihre Transportunternehmer so durch die Krise begleiten kann, dass die Kapazitäten auch im Anschluss daran zur Verfügung stehen.

Zum andern behält das Stückgutnetzwerk seine strategischen Ziele im Auge. So wird es die Digitalisierung mit neuen Start-ups weiter vorantreiben. Darüber hinaus werden die CargoLine-Partner Maßnahmen umsetzen, um Lkw-Fahrer enger ans Netzwerk zu binden und den Beruf generell interessanter zu machen. Basis hierfür ist eine Umfrage, die die Kooperation unter Berufskraftfahrern durchgeführt hat. Im Bereich Internationales steht dagegen die Integration der neuen Partner Rohlig Suus (Polen) und – ab September – Van Duuren (Niederlande) an sowie der Ausbau des Seefrachtangebots der Kooperation.

Zahlen und Fakten (gerundet, Stand 31. Dezember 2019)

Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Sendungen im Netzwerk (nur Sendungsausgang)12,8 Mio.+ 2,6
– davon national 9,75 Mio.+ 2,5
– davon europäische Landverkehre3,05 Mio.+ 2,7
Umsatz in Euro 1,46 Mrd.+ 2,8
Anzahl der Franchisenehmer gesamt50
– davon Gesellschafter14
Mitarbeiter7.590+ 4,4
– davon Auszubildende851+ 0,9
Anzahl der täglichen Direktverkehre europaweit 1.675 + 1,8
– davon national 1.390+ 1,8
– davon grenzüberschreitend285+ 1,8

 

Über CargoLine
CargoLine ist eine Kooperation für interkontinentale Stückgutverkehre. 50 mittelständische Transport- und Logistikdienstleister bilden das bundesweite Netzwerk, das leistungsstarke internationale Partner ergänzen. Neben systemgeführten Transportdienstleistungen liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Distributions-, Beschaffungs- und Kontraktlogistik sowie Seefracht. Im Jahr 2019 bewegte der Unternehmensverbund 12,8 Mio. Sendungen und erwirtschaftete mit 7.590 Mitarbeitern 1,46 Mrd. Euro Umsatz. CargoLine ist nach DIN EN ISO 9001 inklusive HACCP-Konzept und Logistische Dienstleistungen zertifiziert sowie nach DIN EN ISO 14001, DIN EN 14064 (CO2-Fußabdruck im Netzwerk) und DIN EN 16258 (CO2-Fußabdruck pro Sendung) sowie Mitglied bei s.a.f.e. www.cargoline.de

CargoLine kürt die internationalen Partner des Jahres 2018

Frankfurt am Main, 25. April 2019 – Wie motiviert man seine Kooperationspartner spielerisch, europaweit dieselbe hohe Dienstleistungsqualität anzubieten? Beispielsweise durch einen Wettbewerb, als dessen Preis die Auszeichnung zum „Internationalen CargoLine-Partner des Jahres“ lockt. Für das Jahr 2018 konnte der Transport- und Logistikdienstleister Rotra Forwarding aus Doesburg (Niederlande) den Wettstreit für sich entscheiden. Auf Platz zwei folgt Interfracht aus dem Schweizer Pratteln, den dritten Rang nimmt Brigl aus Bozen (Italien) ein. Die Preisverleihung fand am 9. April im Rahmen des CargoLine-Europapartnertreffens im irischen Dublin statt.

„Auch unsere internationalen Partner kooperieren immer stärker untereinander und leben den europäischen Allianzgedanken, wie die hohen Punktzahlen in den Bewertungskriterien Vernetzungsgrad und Zahl der paneuropäischen Produkte zeigen. Das ist für uns ebenso wichtig wie ein grenzüberschreitend lückenloses Sendungsverfolgungssystem und einheitliche Qualitätsstandards“, freut sich der für die internationale Entwicklung zuständige CargoLine-Geschäftsführer Bernd Höppner.

Wiederholt hervorragend

Mit dem ersten Platz wiederholt Rotra den Sieg aus dem Jahr 2014. Ob Zahl der Ausgangssendungen, Zuverlässigkeit bei der Abwicklung paneuropäischer Beschaffungsaufträge oder Abschneiden im Qualitätsmanagement-Audit: Überall erzielte der niederländische CargoLine-Partner hervorragende Werte. Des Weiteren trug die konsequente Vermarktung der Kooperation in den Niederlanden zur Topposition bei.

Zum sechsten Mal in den sieben Jahren, in denen der Preis bislang unter den internationalen Partnern verliehen wurde, gelang der Schweizer Spedition Interfracht der Sprung aufs Siegertreppchen. Für sie zahlte sich besonders das überdurchschnittliche Engagement ihres Führungspersonals in den Arbeitskreisen der Kooperation aus. Zum zweiten Rang trugen außerdem die hervorragende Umsetzung von Beschaffungsaufträgen bei, die Vermarktung des Netzwerks und seiner paneuropäischen Premiumprodukte sowie die Einhaltung hoher Qualitätsstandards.

Auf Platz drei findet sich Brigl aus Bozen in Südtirol wieder. Der Vorjahressieger punktete vor allem durch seine vorbildliche Schnittstellenscannung, die Mengenentwicklung, seine starke Vernetzung mit den übrigen CargoLinern und sein hohes Niveau bezüglich der Sendungsabwicklung im Import.

Qualitative und quantitative Maßstäbe

Der Titelverleihung „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres“ liegen unter anderem folgende Bewertungskriterien zugrunde: Qualität der Schnittstellenscannung zur Packstückverfolgung, Entwicklung der Sendungsmengen, Engagement der Mitarbeiter in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation, Umsetzung des Corporate Designs des Verbunds und Vernetzungsgrad mit den Verbundpartnern.

Bildunterschrift:
(V.l.n.r.): Andreas Goggi (Geschäftsführer des dritten Siegers Brigl, Italien), Tara Fürer (Mitglied der Geschäftsleitung des Zweitplatzierten Interfracht, Schweiz) und Frank Roos (Manager Agent Relation Road des Siegers Rotra Forwarding, Niederlande) zeigen nach der Auszeichnung als „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres 2018“ stolz ihre Pokale.
Foto: Dave McLaughlin/CargoLine

Neubau in Wilsdruff: Viel Platz für gefährliche Güter

Wackler Neubau in Wilsdruff
Vorschaue Wackler Neubau in Wilsdruff

Die Wilsdruffer Spedition Wackler baut eine Spezialhalle. Die ist nicht nur groß, sondern bringt auch Arbeitsplätze.

Wilsdruff, 28. März 2019 – Markus Hecker hat als Chef der Wilsdruffer Niederlassung der Spedition Wackler schon einiges gesehen. Doch so schnelle Bauarbeiter hat er noch nie erlebt. Innerhalb einer knappen Stunde stellten sie drei Säulen der neuen Halle auf. Nun, wenige Tage später sind schon die Konturen des neuen Großlagers zu erkennen, das im Wilsdruffer Gewerbegebiet Hühndorfer Höhe entsteht. Am Mittwochvormittag fand hier die symbolische Grundsteinlegung statt, zu der auch der geschäftsführende Gesellschafter von Wackler, Oliver Schwarz, und der frühere Unternehmenslenker Günter Schwarz aus Baden-Württemberg angereist waren. Auch Vize-Landrat Heiko Weigel und Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother (beide CDU) waren zu der Feierstunde erschienen.

Der Seniorchef zeigte sich erfreut, wie gut sich die 1991 gegründete sächsische Niederlassung der Firma entwickelt habe. An ihrem Standort in Wilsdruff beschäftigt sie heute 220 Mitarbeiter. Dazu kommen rund 180 Mitarbeiter, die in den Partnerfirmen von Wackler arbeiten. Denn die Spedition besitzt keinen eigenen Fuhrpark, sondern arbeitet mit Dienstleistern zusammen. Nun wolle Wackler einen Schritt weitergehen. Dafür investiert die familiengeführte Spedition, deren Hauptsitz sich im baden-württembergischen Göppingen befindet, 20 Millionen Euro. "Es ist unsere bisher größte Einzelinvestition", erklärte der Seniorchef. Das ist viel Geld. Doch diese ist notwendig, weil viele Auflagen erfüllt werden müssen, erklärte Architekt Stefan Fehse. Die 17.000 Quadratmeter große und bis zu gut zwölf Meter hohe Halle wird ein Lager für Gefahrgut. Hier kann alles gelagert werden, was gefährlich sein könnte.

Und das sind nicht nur Fässer mit Säure und anderen Chemikalien, sondern auch Deosprays. Weil diese Flüssigkeiten leicht entzündbar sind, wird die Halle in 14 Einheiten geteilt, die separiert werden können. Im Falle eines Brandes können sich die Flammen nicht so ohne Weiteres ausbreiten.

 

 

Deshalb muss bei Projektierung und Bau vieles beachtet werden. Auch die Genehmigung des Vorhabens dauerte. Den Antrag dazu stellte Wackler 2016. Vize-Landrat Weigel warb um Verständnis für die Behörden. Die wollen alles ganz genau wissen, um es beurteilen zu können. Schließlich müssen sie sich für die Genehmigung später auch rechtfertigen können. Das Landratsamt sei an diesem Prozess als Fachbehörde beteiligt gewesen, die Entscheidung lag bei der Landesdirektion. Weigel zeigte sich von den Anstrengungen Wacklers beeindruckt: "Hier wird alles Menschenmögliche getan, um Gefahren zu verhindern", erklärte er. Es sei vielleicht die modernste Lagerhalle dieser Art, die zurzeit in Europa gebaut werde.

Bürgermeister Rother lobte das Engagement von Wackler. Das Unternehmen sei in Wilsdruff angekommen, gehöre zur Stadt. Das Unternehmen unterstützt den Fußball und Kulturveranstaltungen. Deshalb sei es dem Stadtrat und der Verwaltung nicht schwergefallen, die Erweiterungspläne zu unterstützen. Noch habe man nicht alle Genehmigungen, gab Seniorchef Schwarz zu bedenken. Er hoffe, dass die Behörden diese bald erteilten.

Auf das Baugeschehen hat das aber keine Auswirkung. Im Juli soll der Rohbau stehen. Danach beginnt der Innenausbau. Wenn nichts dazwischen kommt, kann die neue Halle Ende des Jahres fertig werden, sagt Architekt Fehse. Parallel dazu wird Wackler Mitarbeiter suchen. Für die neue Halle werden Fachkräfte für Lagerlogistik und Speditionskaufleute gesucht. Nach der kompletten Inbetriebnahme werden hier 30 bis 50 Menschen arbeiten, so Geschäftsführer Schwarz.

 

Quellenangabe: Dieser Artikel wurde freundlicherweise von der DDV Mediengruppe, Ostra-Allee 20 in 01067 Dresden zur Verfügung gestellt.
Text: Sächsische Zeitung vom 28.03.2019/Maik Brückner / Gruppenfoto: Karl-Ludwig Oberthür / Visualisierung: DIA179 German Industry Architecture

Bildunterschrift: Geschäftsführer Oliver Schwarz, Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother, Niederlassungsleiter Markus Hecker und Beiratsvorsitzender Günter Schwarz (v.li.) feierten symbolisch die Grundsteinlegung am neuen Großlager.