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Azubi-Speed-Dating

Auszubildende von Wackler 2020

Ihr habt Lust eine neue Erfahrung zu sammeln und seid noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für 2021? Dann haben wir hier genau das richtige für euch!

Die IHK veranstaltet ein online Azubi-Speed-Dating und Wackler ist hier natürlich mit am Start. Nehmt jetzt daran teil und lernt uns als Unternehmen, sowie die Berufsbilder Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) und Berufskraftfahrer (m/w/d) dabei noch besser kennen!

Weitere Informationen finden sich unter IHK Stuttgart.

Zu allen Stellenangeboten geht es hier oder alternativ direkt zu unseren Stellen als Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) und Berufskraftfahrer (m/w/d).

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer!

 

Eilmeldung – Witterungsbedingte Einschränkungen

Winterlandschaft

Sicherlich haben Sie aus der Presse und dem Internet entnommen, dass es aktuell und bis auf weiteres witterungsbedingt zu sehr starken Einschränkungen im Verkehrsbereich in weiten Teilen Deutschlands, aber auch vereinzelt in anderen europäischen Ländern kommt. Durch sehr starken Schneefall, Schneeverwehungen und vereiste Straßen ist in vielen Regionen der Verkehr teilweise komplett zum Erliegen gekommen. Dadurch sind in diesen Regionen weder Abholungen noch Zustellungen möglich. Auch der Fernverkehr ist davon betroffen. Derzeit kann nicht abgeschätzt werden, welche Fernverkehrsabfahrten heute überhaupt möglich sind.

Wir bedanken uns für  Ihr Verständnis, dass es in der Folge zu verlängerten Laufzeiten in und um die betroffenen Regionen kommen kann. Im Moment ist es nicht möglich in die betroffenen Regionen Express- oder Fixtermine zu buchen oder zu beauftragen – diese können derzeit nicht  eingehalten werden.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

 

CargoLine begegnet dem Wandel der Branche mit neuen Köpfen

Frankfurt am Main, 25. Januar 2021 — Zum 1. Januar 2021 hat die Stückgutkooperation CargoLine ihren Beirat um Torsten Huberti erweitert. Huberti, der beim CargoLine-Gesellschafterunternehmen Schmidt-Gevelsberg (Schwelm) als Geschäftsführer für den operativen Bereich verantwortlich zeichnet, soll die Optimierung und Digitalisierung der Produktionsprozesse noch stärker vorantreiben.

„Aufgrund von Marktveränderungen durch Online-Plattformen und das Wachstum im Bereich E-Commerce, befeuert durch die Corona-Pandemie, befindet sich unsere Branche derzeit in einem beschleunigten Wandel. Diese Dynamik macht es notwendig, unsere Mittelstandskooperation beständig zu transformieren. Eines meiner vorrangigen Ziele als Beiratsmitglied ist es daher, diesen Prozess mit zu gestalten und voranzutreiben“, erläutert Huberti seine Motivation, im Beirat des Stückgutnetzwerks mitzuwirken.

Neben Torsten Huberti gehören dem Gremium die Gesellschaftervertreter Ralf Amm (Amm Spedition, Nürnberg), Andreas Hartmann (Hartmann International, Paderborn), Heiner Koch (Koch International, Osnabrück), Bernd Schäflein (Schäflein Spedition, Röthlein) und Stefan Seils (Bursped, Hamburg) an, der Franchisenehmerbeauftragte Uwe Hofmann (Hofmann Internationale Spedition, Biebesheim am Rhein) sowie der Branchenexperte Ewald Kaiser als externer Berater.

Wechsel an der Spitze des Arbeitskreises Innovation

Die Leitung des Arbeitskreises Innovation hat seit 1. Januar Thomas Bauer inne. Der Geschäftsführer des CargoLine-Gesellschafters Honold International in Neu-Ulm löst Bernd Schäflein ab. Letzterer wird sich in seiner Funktion als Beiratsmitglied verstärkt der Betreuung und Weiterentwicklung der Start-ups der Kooperation widmen, zu denen unter anderem die Onlinespedition Cargoboard gehört.

„Ich freue mich, dass ich nach nicht einmal einem Jahr als Gesellschafter in der CargoLine bereits das Vertrauen erhalten habe, den AK Innovation zu leiten. Diese Bereichsleitung möchte ich mit frischen Ideen vor allem aus dem operativen Geschäft heraus mit allen anderen Bereichen gemeinsam ausbauen und so auf den erfolgreich gelegten Grundstein von Bernd Schäflein aufsetzen“, erklärt Bauer.

Der Arbeitskreis Innovation ist einer von zehn Arbeitskreisen der CargoLine. Seine Aufgabe ist, neue Geschäftsfelder für die Kooperation zu entwickeln wie 2019 Cargoboard und das Seefrachtprodukt SeaLine.

Fotonachweis Torsten Huberti: Patrick Kirschhofer für Schmidt-Gevelsberg GmbH

Fotonachweis Thomas Bauer: Ulli Schlieper für Honold Logistik Gruppe

CargoLine verzeichnet weiteres Wachstum

Frankfurt am Main, 8. April 2020 – Mit 12,8 Mio. Ausgangssendungen (plus 2,6 Prozent) und einem Umsatz von 1,46 Mrd. Euro (plus 2,8 Prozent) konnte die Stückgutkooperation CargoLine auch im Geschäftsjahr 2019 auf hohem Niveau weiterwachsen. Die nationalen Verkehre legten um 2,5 Prozent auf 9,75 Millionen Sendungen zu, die internationalen um 2,7 Prozent auf 3,05 Millionen. Am nationalen Volumen hatte B2C einen Anteil von 6 Prozent. Der positiven Geschäftsentwicklung entsprechend erhöhten die Verbundpartner die Anzahl ihrer Direktverkehre auf 1.675.

„Es zahlt sich weiterhin aus, dass wir frühzeitig wichtige Weichen gestellt haben, um permanente Herausforderungen wie starke Sendungsschwankungen, Laderaumknappheit und Fahrermangel zu bewältigen“, urteilt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung. So hilft ein Tool zur Regelung von Überhängen, Sendungsspitzen bei den zustellenden CargoLinern zu glätten. Bei Kapazitätsengpässen können die Partner auf Fahrzeuge und Mitarbeiter aus dem Taskforce-Konzept zurückgreifen. Ergänzend wurden Lkw inklusive Fahrer vertraglich fest an die Kooperation gebunden.

Netzverdichtung und mehr Engagement

Das weiter gestiegene Sendungsvolumen zog eine Neuordnung der Gebietsaufteilung nach sich: Seit Anfang 2019 verstärken die Transport- und Logistikdienstleister Schmelz in Kassel und Rüdinger in Krautheim das Netzwerk. Die Anzahl der nationalen Partner stieg damit auf 50. Zudem hat das Unternehmen Rhenus, das mit den drei Standorten Duisburg, Mönchengladbach und Unna in der Kooperation vertreten ist, zum 1. Januar 2019 seinen Status von Franchisenehmer zu Gesellschafter geändert. „Die Gebietsarrondierung ermöglicht es uns, noch effizienter zu produzieren. Darüber hinaus freuen wir uns, dass wir wieder zwei sehr gut aufgestellte Mittelständler für unseren Verbund gewinnen konnten. Die größere Verantwortung, die Rhenus nun als Gesellschafter übernimmt, stärkt unsere Gemeinschaft zusätzlich“, so Struck.

Eigene Onlinespedition und neues Kundenportal gelauncht

Das vergangene Jahr sah zudem zwei Meilensteine im Bereich der Digitalisierung. Zum einen ging das neue Kundenportal online. Neben der netzwerkweiten Sendungsverfolgung „Cepra“ bietet es unter anderem die Möglichkeit zur Dokumentenverwaltung, Berechnung des Frachtpreises und Abwicklung der kompletten Kommunikation zwischen Kunde und CargoLine-Partner auf einer einzigen Plattform.

Zum andern launchte CargoLine am 24. April 2019 ihre Onlinespedition Cargoboard. Diese richtet sich in erster Linie an kleinere gewerbliche Versender und aufstrebende Onlinehändler. „Über Cargoboard erschließen wir uns eine neue Klientel, die den Versand oder die Beschaffung ihrer Waren am liebsten mit wenigen Mausklicks online macht. Die Durchführung des Transports erfolgt anschließend ausschließlich durch das CargoLine-Netzwerk“, erklärt Struck.

Sehr guter Start ins neue Jahr

Zum 1. Januar 2020 erhöhten mit Hugger (Aldingen) und Honold (Neu-Ulm) zwei weitere langjährige Franchisenehmer ihr Engagement und wechselten in die Reihe der Gesellschafter. Deren Anzahl erhöht sich damit auf 16. Als neuer Partner für den Raum Magdeburg konnte zudem die Spedition Ritter gewonnen werden.

Trotz der sich anbahnenden Corona-Pandemie lagen die Sendungsmengen im ersten Quartal 2020 sogar über denen des Vorjahresquartals. Ab April rechnet das Netzwerk jedoch mit deutlichen Rückgängen: „In den ersten drei Monaten konnten wir von der guten Auftragslage unserer Kunden profitieren, im März zudem dank des guten Wetters von zahlreichen Bestellungen im DIY-Segment. Darüber hinaus hatten wir aufgrund der Pandemie ein erhöhtes Transportaufkommen an Hygieneartikeln, Lebensmitteln und hochprozentigem Alkohol. Um bei der Bekämpfung des Coronavirus unterstützen zu können, haben wir sogar viele unserer Regularien außer Kraft gesetzt, da beispielsweise der Transport von hochprozentigem Alkohol über Hub eigentlich verboten ist“, erläutert Struck.

Strategien gegen Corona

Für den Fall eines pandemiebedingten deutlichen Sendungsrückgangs hat die Kooperation diverse Szenarien erarbeitet. „Noch sind die Mengen ausreichend. Wir erwarten jedoch nach den kurzen Osterwochen einen drastischen Rückgang“, so Struck. „Als Antwort darauf haben wir verschiedene Konzepte erarbeitet, um das Netzwerk je nach Umfang der Rückgänge angemessen anzupassen. In der ersten Stufe werden wir versuchen, die freigewordenen Kapazitäten mit Teil- oder Komplettladungen aufzufüllen. Damit bleiben die Linien erhalten. Danach werden wir einen Mix aus HUB- und Gate-Verkehren installieren, um durch Bündelung der geringeren Mengen in den Regionen weiterhin direkt zu fahren. Am Ende gibt es Eskalationsstufen in Abhängigkeit von den weiteren Mengenrückgängen. Damit wollen wir die Ent- beziehungsweise Versorgung unserer Kunden auf alle Fälle sicherstellen, während wir gleichzeitig die Produktionskosten im Blick behalten.“

Blick nach vorn

Darüber hinaus beschäftigt sich CargoLine bereits mit der Zeit nach der Pandemie. Zum einen gilt es, naheliegende Fragen zu klären, beispielsweise wie die Lockerung der Schutzmaßnahmen aussehen kann und was dies für Kunden und Empfänger bedeutet, ob die Transportbranche mit Auflagen rechnen muss und wie die Kooperation ihre Transportunternehmer so durch die Krise begleiten kann, dass die Kapazitäten auch im Anschluss daran zur Verfügung stehen.

Zum andern behält das Stückgutnetzwerk seine strategischen Ziele im Auge. So wird es die Digitalisierung mit neuen Start-ups weiter vorantreiben. Darüber hinaus werden die CargoLine-Partner Maßnahmen umsetzen, um Lkw-Fahrer enger ans Netzwerk zu binden und den Beruf generell interessanter zu machen. Basis hierfür ist eine Umfrage, die die Kooperation unter Berufskraftfahrern durchgeführt hat. Im Bereich Internationales steht dagegen die Integration der neuen Partner Rohlig Suus (Polen) und – ab September – Van Duuren (Niederlande) an sowie der Ausbau des Seefrachtangebots der Kooperation.

Zahlen und Fakten (gerundet, Stand 31. Dezember 2019)

Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Sendungen im Netzwerk (nur Sendungsausgang) 12,8 Mio. + 2,6
– davon national  9,75 Mio. + 2,5
– davon europäische Landverkehre 3,05 Mio. + 2,7
Umsatz in Euro  1,46 Mrd. + 2,8
Anzahl der Franchisenehmer gesamt 50
– davon Gesellschafter 14
Mitarbeiter 7.590 + 4,4
– davon Auszubildende 851 + 0,9
Anzahl der täglichen Direktverkehre europaweit  1.675  + 1,8
– davon national  1.390 + 1,8
– davon grenzüberschreitend 285 + 1,8

 

Über CargoLine
CargoLine ist eine Kooperation für interkontinentale Stückgutverkehre. 50 mittelständische Transport- und Logistikdienstleister bilden das bundesweite Netzwerk, das leistungsstarke internationale Partner ergänzen. Neben systemgeführten Transportdienstleistungen liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Distributions-, Beschaffungs- und Kontraktlogistik sowie Seefracht. Im Jahr 2019 bewegte der Unternehmensverbund 12,8 Mio. Sendungen und erwirtschaftete mit 7.590 Mitarbeitern 1,46 Mrd. Euro Umsatz. CargoLine ist nach DIN EN ISO 9001 inklusive HACCP-Konzept und Logistische Dienstleistungen zertifiziert sowie nach DIN EN ISO 14001, DIN EN 14064 (CO2-Fußabdruck im Netzwerk) und DIN EN 16258 (CO2-Fußabdruck pro Sendung) sowie Mitglied bei s.a.f.e. www.cargoline.de

CargoLine kürt die internationalen Partner des Jahres 2018

Frankfurt am Main, 25. April 2019 – Wie motiviert man seine Kooperationspartner spielerisch, europaweit dieselbe hohe Dienstleistungsqualität anzubieten? Beispielsweise durch einen Wettbewerb, als dessen Preis die Auszeichnung zum „Internationalen CargoLine-Partner des Jahres“ lockt. Für das Jahr 2018 konnte der Transport- und Logistikdienstleister Rotra Forwarding aus Doesburg (Niederlande) den Wettstreit für sich entscheiden. Auf Platz zwei folgt Interfracht aus dem Schweizer Pratteln, den dritten Rang nimmt Brigl aus Bozen (Italien) ein. Die Preisverleihung fand am 9. April im Rahmen des CargoLine-Europapartnertreffens im irischen Dublin statt.

„Auch unsere internationalen Partner kooperieren immer stärker untereinander und leben den europäischen Allianzgedanken, wie die hohen Punktzahlen in den Bewertungskriterien Vernetzungsgrad und Zahl der paneuropäischen Produkte zeigen. Das ist für uns ebenso wichtig wie ein grenzüberschreitend lückenloses Sendungsverfolgungssystem und einheitliche Qualitätsstandards“, freut sich der für die internationale Entwicklung zuständige CargoLine-Geschäftsführer Bernd Höppner.

Wiederholt hervorragend

Mit dem ersten Platz wiederholt Rotra den Sieg aus dem Jahr 2014. Ob Zahl der Ausgangssendungen, Zuverlässigkeit bei der Abwicklung paneuropäischer Beschaffungsaufträge oder Abschneiden im Qualitätsmanagement-Audit: Überall erzielte der niederländische CargoLine-Partner hervorragende Werte. Des Weiteren trug die konsequente Vermarktung der Kooperation in den Niederlanden zur Topposition bei.

Zum sechsten Mal in den sieben Jahren, in denen der Preis bislang unter den internationalen Partnern verliehen wurde, gelang der Schweizer Spedition Interfracht der Sprung aufs Siegertreppchen. Für sie zahlte sich besonders das überdurchschnittliche Engagement ihres Führungspersonals in den Arbeitskreisen der Kooperation aus. Zum zweiten Rang trugen außerdem die hervorragende Umsetzung von Beschaffungsaufträgen bei, die Vermarktung des Netzwerks und seiner paneuropäischen Premiumprodukte sowie die Einhaltung hoher Qualitätsstandards.

Auf Platz drei findet sich Brigl aus Bozen in Südtirol wieder. Der Vorjahressieger punktete vor allem durch seine vorbildliche Schnittstellenscannung, die Mengenentwicklung, seine starke Vernetzung mit den übrigen CargoLinern und sein hohes Niveau bezüglich der Sendungsabwicklung im Import.

Qualitative und quantitative Maßstäbe

Der Titelverleihung „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres“ liegen unter anderem folgende Bewertungskriterien zugrunde: Qualität der Schnittstellenscannung zur Packstückverfolgung, Entwicklung der Sendungsmengen, Engagement der Mitarbeiter in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation, Umsetzung des Corporate Designs des Verbunds und Vernetzungsgrad mit den Verbundpartnern.

Bildunterschrift:
(V.l.n.r.): Andreas Goggi (Geschäftsführer des dritten Siegers Brigl, Italien), Tara Fürer (Mitglied der Geschäftsleitung des Zweitplatzierten Interfracht, Schweiz) und Frank Roos (Manager Agent Relation Road des Siegers Rotra Forwarding, Niederlande) zeigen nach der Auszeichnung als „Internationaler CargoLine-Partner des Jahres 2018“ stolz ihre Pokale.
Foto: Dave McLaughlin/CargoLine

Neubau in Wilsdruff: Viel Platz für gefährliche Güter

Wackler Neubau in Wilsdruff
Vorschaue Wackler Neubau in Wilsdruff

Die Wilsdruffer Spedition Wackler baut eine Spezialhalle. Die ist nicht nur groß, sondern bringt auch Arbeitsplätze.

Wilsdruff, 28. März 2019 – Markus Hecker hat als Chef der Wilsdruffer Niederlassung der Spedition Wackler schon einiges gesehen. Doch so schnelle Bauarbeiter hat er noch nie erlebt. Innerhalb einer knappen Stunde stellten sie drei Säulen der neuen Halle auf. Nun, wenige Tage später sind schon die Konturen des neuen Großlagers zu erkennen, das im Wilsdruffer Gewerbegebiet Hühndorfer Höhe entsteht. Am Mittwochvormittag fand hier die symbolische Grundsteinlegung statt, zu der auch der geschäftsführende Gesellschafter von Wackler, Oliver Schwarz, und der frühere Unternehmenslenker Günter Schwarz aus Baden-Württemberg angereist waren. Auch Vize-Landrat Heiko Weigel und Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother (beide CDU) waren zu der Feierstunde erschienen.

Der Seniorchef zeigte sich erfreut, wie gut sich die 1991 gegründete sächsische Niederlassung der Firma entwickelt habe. An ihrem Standort in Wilsdruff beschäftigt sie heute 220 Mitarbeiter. Dazu kommen rund 180 Mitarbeiter, die in den Partnerfirmen von Wackler arbeiten. Denn die Spedition besitzt keinen eigenen Fuhrpark, sondern arbeitet mit Dienstleistern zusammen. Nun wolle Wackler einen Schritt weitergehen. Dafür investiert die familiengeführte Spedition, deren Hauptsitz sich im baden-württembergischen Göppingen befindet, 20 Millionen Euro. "Es ist unsere bisher größte Einzelinvestition", erklärte der Seniorchef. Das ist viel Geld. Doch diese ist notwendig, weil viele Auflagen erfüllt werden müssen, erklärte Architekt Stefan Fehse. Die 17.000 Quadratmeter große und bis zu gut zwölf Meter hohe Halle wird ein Lager für Gefahrgut. Hier kann alles gelagert werden, was gefährlich sein könnte.

Und das sind nicht nur Fässer mit Säure und anderen Chemikalien, sondern auch Deosprays. Weil diese Flüssigkeiten leicht entzündbar sind, wird die Halle in 14 Einheiten geteilt, die separiert werden können. Im Falle eines Brandes können sich die Flammen nicht so ohne Weiteres ausbreiten.

 

 

Deshalb muss bei Projektierung und Bau vieles beachtet werden. Auch die Genehmigung des Vorhabens dauerte. Den Antrag dazu stellte Wackler 2016. Vize-Landrat Weigel warb um Verständnis für die Behörden. Die wollen alles ganz genau wissen, um es beurteilen zu können. Schließlich müssen sie sich für die Genehmigung später auch rechtfertigen können. Das Landratsamt sei an diesem Prozess als Fachbehörde beteiligt gewesen, die Entscheidung lag bei der Landesdirektion. Weigel zeigte sich von den Anstrengungen Wacklers beeindruckt: "Hier wird alles Menschenmögliche getan, um Gefahren zu verhindern", erklärte er. Es sei vielleicht die modernste Lagerhalle dieser Art, die zurzeit in Europa gebaut werde.

Bürgermeister Rother lobte das Engagement von Wackler. Das Unternehmen sei in Wilsdruff angekommen, gehöre zur Stadt. Das Unternehmen unterstützt den Fußball und Kulturveranstaltungen. Deshalb sei es dem Stadtrat und der Verwaltung nicht schwergefallen, die Erweiterungspläne zu unterstützen. Noch habe man nicht alle Genehmigungen, gab Seniorchef Schwarz zu bedenken. Er hoffe, dass die Behörden diese bald erteilten.

Auf das Baugeschehen hat das aber keine Auswirkung. Im Juli soll der Rohbau stehen. Danach beginnt der Innenausbau. Wenn nichts dazwischen kommt, kann die neue Halle Ende des Jahres fertig werden, sagt Architekt Fehse. Parallel dazu wird Wackler Mitarbeiter suchen. Für die neue Halle werden Fachkräfte für Lagerlogistik und Speditionskaufleute gesucht. Nach der kompletten Inbetriebnahme werden hier 30 bis 50 Menschen arbeiten, so Geschäftsführer Schwarz.

 

Quellenangabe: Dieser Artikel wurde freundlicherweise von der DDV Mediengruppe, Ostra-Allee 20 in 01067 Dresden zur Verfügung gestellt.
Text: Sächsische Zeitung vom 28.03.2019/Maik Brückner / Gruppenfoto: Karl-Ludwig Oberthür / Visualisierung: DIA179 German Industry Architecture

Bildunterschrift: Geschäftsführer Oliver Schwarz, Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother, Niederlassungsleiter Markus Hecker und Beiratsvorsitzender Günter Schwarz (v.li.) feierten symbolisch die Grundsteinlegung am neuen Großlager.

 

 

CargoLine zeichnet ihre „Partner des Jahres 2018“ aus

Frankfurt am Main, 27. März 2019 – Bereits zum dritten Mal nach 2010 und 2016 darf sich der Schwelmer Transport- und Logistikdienstleister Schmidt-Gevelsberg über die Auszeichnung zum „CargoLine-Partner des Jahres“ freuen. Den zweiten Rang sicherte sich die Schäflein Spedition aus Röthlein, die damit erstmals eine Position unter den Top 3 belegen konnte. Den dritten Platz eroberte Hartmann International aus Paderborn.

„Schmidt-Gevelsberg hat es 2018 erneut geschafft, den bereits hohen Sendungsausgang national wie international dank exzellenter Leistung und hoher Kundenorientierung weiter zu steigern. Das kommt auch der Kooperation als Ganze zugute. In den Bereichen Produktion, Vertrieb/Marketing und Internationales tragen die Führungskräfte zudem zur Gestaltung unseres Netzwerks bei. Das bringt Extrapunkte im Ranking“, hebt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, hervor.

International im Aufwind

Den zweiten Rang bekleidet die Schäflein Spedition aus Röthlein. Ihr ist damit erstmals der Sprung aufs Siegertreppchen gelungen. Dies verdankt der Transport- und Logistikdienstleister vor allem einem deutlichen Ausbau seines internationalen Sendungsvolumens. Darüber hinaus zahlt sich die Tätigkeit von Inhaber Bernd Schäflein als Leiter der Arbeitskreise Kontraktlogistik und Innovation aus.

Für die Hartmann International aus Paderborn ist es bereits die zweite Platzierung auf dem Podest, seit das Unternehmen im Jahr 2015 zu CargoLine wechselte. Auch Hartmann zeichnet sich durch signifikante Sendungssteigerungen und Engagement in den Arbeitskreisen aus; Inhaber Andreas Hartmann ist zudem im Beirat des Verbunds aktiv. Wie die beiden anderen Preisträger punktet der Transport- und Logistikdienstleister darüber hinaus mit der Qualität der Schnittstellenscannung, dem hohen Vernetzungsgrad sowie der zügigen und akkuraten Umsetzung von CargoLine-Projekten.

„Hohe Transportunternehmerpreise, Fachkräftemangel, eine schwache Verkehrsinfrastruktur, eine beträchtliche Mengenvolatilität — wir sind stolz, dass unsere Partner trotz dieser und anderer Herausforderungen auch 2018 hervorragende Arbeit geleistet haben. Dabei geht es ihnen nicht nur um die Sicherung des eigenen Unternehmens, sondern auch um die Stabilität unseres Netzwerks, wie ihr Engagement in den Gremien unseres Verbunds zeigt. Dieser enge Zusammenhalt zeichnet uns als Kooperation aus“, so Struck.

Messbare Kriterien

Zur Ermittlung der „Partner des Jahres“ bewertet CargoLine alljährlich Leistungen wie die Auslieferquote in vorgegebener Qualität und Zeit, die prozentuale Steigerung der Sendungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie die Mitarbeit in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Franchisenehmer-Vollversammlung am 20. März in Bad Homburg statt.

Bildunterschrift
(v.l.n.r.) Stellvertretend für ihre Unternehmen nahmen Thorsten Schmied (Niederlassungsleiter der Schäflein Spedition), Bernd Schäflein (Vorstand und Leiter des operativen Geschäfts der Schäflein Unternehmensgruppe) und die Geschäftsführer Torsten Huberti, Burkhard Frese (beide Schmidt-Gevelsberg), Andreas Hartmann und Uwe Lachmann (beide Hartmann International) die Pokale für den „CargoLine-Partner des Jahres 2018“ entgegen.
Foto: Klaus Ohlenschläger/vor-ort-foto.de

Kundeninformation zum Brexit

Spätestens am 31. Oktober 2019 verlassen die Briten die Europäische Union. Derzeit ist es unklar, ob es eine Übergangsphase geben wird, die die Briten bis zum 31. Dezember 2020 im Europäischen Binnenmarkt hält. Sollte es zu keiner Einigung auf eine Anschlusslösung kommen, würde der Handel zwischen Großbritannien und der EU lediglich nach den WTO-Regeln erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ihk.de/brexitcheck

 


12.04.2019 / Quellenangabe: IHK (https://www.ihk.de/impressum)

 

 

 

 

Wackler Messestand – beliebter Treffpunkt auf der LogiMAT

Messestand von Wackler aus der Vogelperspektive

Wie schon in den Jahren zuvor war auch der diesjährige Messeauftritt auf der LogiMAT in Stuttgart ein voller Erfolg für Wackler.

Stuttgart, 7. März 2019 – „Die Möglichkeit, hier mit Bestands- und Neukunden sowie Interessenten ins Gespräch zu kommen, ist einfach ideal", erklärt Dennis Thierwald, Vertriebsleiter bei Wackler. Das Thema Nummer 1 an den drei Messetagen: der Brexit. „Die Unsicherheit, welche Folgen der Brexit hat, beschäftigt viele Kunden und Spediteure", betont Thierwald. Welche Kosten entstehen durch den Brexit? Inwiefern verändern sich die Laufzeiten, wenn es zu langen Staus an der Grenze kommen sollte? Wie ist Wackler auf den möglichen Brexit vorbereitet? Vertriebsmitarbeiter und Geschäftsleitung von Wackler beantworteten den über hundert Besuchern gern alle Fragen – nicht nur zum Brexit, sondern auch zu den unterschiedlichen Ausbildungsberufen bei Wackler. Denn auch zahlreiche junge Leute besuchten unseren Stand in Halle 1, Stand 1, um sich über Zukunftschancen in der Transport- und Logistikbranche zu informieren.

Hochrangige Vertreter chinesischer Logistikunternehmen schnuppern Kooperationsluft bei CargoLine

Frankfurt am Main, 27. September 2018 – Im Rahmen einer einwöchigen Studienreise durch Deutschland machten 18 hochrangige Vertreter chinesischer Logistikunternehmen auch Halt bei CargoLine in Frankfurt. Ziel war es, möglichst viel über effiziente Strukturen und Prozesse im Transport- und Logistiksektor von einem der Top-Stückgutnetzwerke hierzulande zu erfahren. Die Aufmerksamkeit der Delegierten war daher hoch, als Philipp Tiemann, Koordinator der internationalen CargoLine-Partner, am Dienstag das Wesen von Stückgutverkehren und die Funktionsweise von Speditionskooperationen erläuterte.

Von besonderem Interesse waren dabei die Details zu organisatorischen Aspekten einer Kooperation, also zu Strukturen, Gremien, Entscheidungsprozessen und zum Umfang dezentraler Gestaltungskompetenz, zu den konkreten Abläufen bei CargoLine, zur Finanzierung des Netzwerks, zum Nebeneinander von Gesellschafterbetrieben, Franchisenehmern und Systempartnern und zur Verteilung von Rechten und Pflichten innerhalb der Kooperation.

Hidden Champion Mittelstand

Informationen zu den Merkmalen des Mittelstands und seiner großen Bedeutung für die deutsche Wirtschaft fanden in dem 90-minütigen Vortrag ebenfalls viel Beachtung. Dabei interessierten sich die Delegierten vor allem für die Vorteile mittelständischer Kooperationen aus Mitglieder- und Kundensicht und die Abgrenzung zu Konzernunternehmen.

Langjährige Kontakte

Initiiert hatte die Studienreise die GIZ Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit und die CFLP China Federation of Logistics and Purchasing. Der Kontakt zu CargoLine geht auf das Jahr 2012 zurück. Damals war Gabriele Schwarz, gelernte Speditionskauffrau und heute Prokuristin bei Schwarz GmbH & Co KG, zu der auch der Göppinger CargoLine-Gesellschafter Spedition Wackler gehört, im Auftrag der GIZ eine Woche im Reich der Mitte unterwegs, um über das deutsche Transport- und Logistikwesen zu berichten.

Bildunterschrift:
In einem 90-minütigen Vortrag von Philipp Tiemann, Koordinator der internationalen CargoLine-Partner (Mitte), erfuhren die hochrangigen Vertreter chinesischer Logistikunternehmen viel Interessantes über Speditionskooperationen und den Mittelstand in Deutschland.