Wackler und die Schwarz-Gruppe gehen neue Wege

Keine Frage: In unserer Branche produzieren wir CO2, weswegen das Thema Kompensation stark in unseren Fokus gerückt ist. „Manche sehen das als Ablasshandel. Wir sehen es als Möglichkeit, den CO2-Ausstoß an anderer Stelle zu reduzieren und etwas für den Klimaschutz zu tun“, betont Maximilian Schwarz, Business Development Manager bei Wackler. Seit Anfang des Jahres bieten wir unseren Kunden an, die beim Transport entstandenen CO2-Emissionen durch Spenden für Klimaschutzprojekte zu kompensieren. Dafür arbeiten wir mit der NGO myclimate zusammen und haben uns dort für zwei Projekte entschieden, die wir unterstützen.

Biogasanlagen für nepalesische Familien

Ziel dieses Projektes ist es, kleine Biogasanlagen für Privathaushalte in Nepal zu entwickeln und zu vertreiben. Dadurch hat sich der jährliche CO2-Ausstoß um 80.144 Tonnen reduziert. Denn in den ländlichen Gebieten Nepals kochen Frauen größtenteils mit Holz, was sich negativ aufs Klima und auf die Gesundheit der Frauen auswirkt. Die Biogasanlagen versorgen die Menschen mit sauberer Energie und die Baumbestände bleiben erhalten.

Sauberes Trinkwasser für Schulen und Haushalte in Uganda

Dank dieses Projekts werden Schulen und ärmere Haushalte in Uganda durch Filtersysteme für Trinkwasser mit sauberen Wasser versorgt. Das bedeutet, dass

  • weniger Wasser abgekocht werden muss – was etwa 40 Prozent der Bevölkerung in Uganda tut – und somit die Abholzung gebremst wird.
  • der Verbrauch an Feuerholz und dadurch der CO2-Ausstoß vermindert werden.
  • die Kinder weniger an Durchfall erkranken und sie aufgrund dessen nicht mehr so viele Schultage versäumen.
  • Frauen und Kinder nicht mehr so viel Zeit für die Holzsuche verbringen und mehr Zeit für andere Aktivitäten haben.
  • jährlich 61.399 Tonnen weniger CO2 ausgestoßen werden.

Einfache Berechnung des Kompensationsbetrags

Der Kompensationsbetrag ist abhängig vom Gewicht der Sendung und der Distanz. Das lässt sich am besten anhand eines Beispiels erklären. Bei einer 500 Kilogramm schweren Sendung von Stuttgart nach Berlin (630 Kilometer) beläuft sich der Betrag auf 50 Cent. „Das berechnen wir mit unserem Kalkulator, den wir dafür entwickelt haben“, erklärt Schwarz. Immer mehr Kunden fragen nach, wie hoch ihr CO2-Ausstoß ist. Mit unserem CO2-Sendungsrechner haben wir die Möglichkeit, diesen genau zu ermitteln. Nun haben wir auch ein Angebot, wie wir den CO2-Ausstoß kompensieren können. Die Kunden entscheiden, ob sie einzelne Sendungen oder den gesamten Transport kompensieren wollen. „Und wer möchte, dem stellen wir auch noch ein Zertifikat für den klimaneutralen Versand aus“, so Schwarz.

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit und klimaneutraler Transport finden Sie auf folgender Seite.