Voll im Plan

Als Ende Dezember 2020 das Go für die Inbetriebnahme des Gefahrstofflagers von Wackler in Wilsdruff kam, war unsere Freude groß. Die Arbeit ging am 1. Februar 2021 endlich los. Jetzt füllt sich die Halle langsam. „Mit rund 20 Prozent Auslastung sind wir im Anlaufplan“, stellt Niederlassungsleiter Markus Hecker fest. Das Lager bietet Platz für 25.000 Euro-Paletten bzw. für rund 29.800 Tonnen Gefahrgut.

Über mangelndes Interesse kann Hecker sich nicht beklagen. So war kürzlich die Feuerwehr von BASF im Gefahrgutlager, um es zu auditieren. „Die Leute waren begeistert“, berichtet Hecker. Doch die Krise bremst viele Unternehmer aus und lässt sie in ihren Entscheidungen zögern. „Aber ich bin optimistisch und wir bleiben am Ball“, betont der Niederlassungsleiter. Das heißt konkret: Akquise, Akquise, Akquise. Hecker rechnet damit, dass das Gefahrgutlager nach Abflauen der Coronakrise in etwa einem halben Jahr mit Anfragen überhäuft wird.

Trotz alledem haben die Mitarbeiter bereits jetzt gut zu tun. Die Stimmung ist positiv und die Krankenquote gering. „In dieser schwierigen Zeit ist vielen unserer Beschäftigten bewusst geworden, dass Wackler krisensicher ist. Diese Erkenntnis spiegelt sich auch in der Arbeitsatmosphäre wider“, meint Hecker.